Eine Frau arbeitet mit dem Inpher-Portal, welches auf ihrem Computer zu sehen ist. Zu ihrer Rechten steht ein Whiteboard mit Berechnungen.

Inpher: Datenanalyse und Privatsphäre vereint

28.05.20

Datenanalyse und Privatsphäre – geht das? Das Schweizer Startup Inpher bietet mit Secret Computing® eine Analyselösung, die sich genau dem annimmt. Wir halfen bei der Konzeptualisierung und Gestaltung des Portals.

Das Wichtigste in Kürze

  • Um der komplexen Logik des Portals gerecht zu werden, haben wir technische und visuelle Anforderungen unter einen Hut gebracht und ein intuitives Interface gestaltet.
  • Unser Prototyp dient Inpher als Proof-of-Concept des Datenanalyseportals mit ihren Kund*innen und wir konnten deren Feedback direkt in unsere Iterationen einfliessen lassen.
  • Durch die enge Zusammenarbeit mit Inpher sind wir in der Lage, das Portal stetig schrittweise zu verbessern.

Viele Daten, ein Portal

In den Bereichen Gesundheit, Finanzen und Versicherungen steht Datenschutz an erster Stelle. Werden nun Daten aus diesen Branchen für Datenanalysen verwendet, müssen Vertraulichkeitsvereinbarungen unbedingt eingehalten werden. Dabei kommt uns schnell der Cambridge-Analytica-Skandal als Beispiel in den Sinn, wie man es nicht machen sollte. Doch wie kann Datenwissenschaft betrieben werden, ohne dabei die Privatsphäre der Nutzer*innen zu verletzen?

Inpher, ein Schweizer Startup, hat die Lösung für besagtes Problem: Maschinelles Lernen, das DSGVO-konform ist. Die Technologie des Portals nutzt künstliche Intelligenz in der Analyse, ohne dabei sensible Daten preiszugegeben. Wissenschaftler*innen können dadurch auf einen viel grösseren Datensatz für ihre Analysen zugreifen.

Wir arbeiteten mit Inpher zusammen an der konzeptionellen Verbesserung und der Neugestaltung des Interface ihres Analysenportals. Unser überschaubares Design macht die Bedienung des Portals einfach, so dass sogar Datenneulinge Berechnungen durchführen können.

Ein Computer zeigt das Portal mit Balken in verschiedenen Farben. Davor sind die Wireframes mit den Skizzen des Portals zu sehen.
Von den Wireframes bis hin zum fertigen Design des Portals.

Prototyping, Design und das erste Interface

Unser Vorgehen bestand aus raschen Iterationen mit konstantem Kund*innenfeedback. Dadurch wurde ein sehr schlanker Prozess möglich.

  1. Zuerst entwickelten wir mit Inpher Personas. Diese halfen uns, ein Portal zu designen, das genau auf die Nutzer*innenbedürfnisse abgestimmt ist.
  2. Danach begannen wir mit der Gestaltung der Nutzeroberfläche. Wir stützten uns dabei auf Inphers ausgereifte Prototyp-Version des Portals, womit wir die Funktionsweise und technischen Herausforderungen des Portals genau zu verstehen konnten. Durch wiederholte Iterationen und Wireframes entwarfen wir dann ein neues Interface.
  3. In einem weiteren Schritt schufen wir eine erste, minimale Version des Portals, wofür wir Vue.js verwendeten. Diese Version diente als Proof-of-Concept für Inphers Kund*innen. Wir konnten deren Feedback direkt inkorporieren.

Der Bildschirm zeigt das Inpher-Portal mit den verschiedenen Analysentabs.
Wir haben verschiedene funktionale Tabs hinzugefügt, wodurch die verschiedenen durchgeführten Aktionen (e.g. lineare Regression) ersichtlich werden.

Mit unserer steigenden Erfahrung mit dem Portal konnten wir das Interface und die User Experience als Ganzes effizient und konstant weiter verfeinern; sei dies durch die Integration von neuen Funktionen oder deren Vereinfachung.

Wir sind stolz auf die erfolgreiche Zusammenarbeit und das gegenseitige Vertrauen. Wir freuen uns, dass sich unsere Arbeit mit Inpher in eine langfristige Partnerschaft entwickelt und sind gespannt, was die Zukunft bereithält.

Fragen? Mehr über unsere Arbeit an diesem Projekt: Kontaktiere Bengiamin Barblan (viz@nothing.ch).