Bild zeigt Pulse und Roboter Vibes, die zusammen Analytics-Daten besprechen.

Interne Erfolgsmessung – Analytics in sensiblen Geschäftsbereichen

20.06.16

Mit Analytics kann gezielt untersucht werden, wo die User Experience verbessert werden soll. Gerade bei internen Projekten kann dies wertvoll sein.

Interne User Experience

Interne Tools wie Intranets werden tagtäglich von einer Vielzahl von Mitarbeitenden verwendet. Durch eine gute User Experience (UX) des Intranets kann die Motivation und die Effizienz von Mitarbeitenden gesteigert werden. Um dabei KPIs zu setzen und den Erfolg von UX-Massnahmen zu messen, werden Analytics-Tools benötigt. Diese lassen sich auch in internen, sensiblen Geschäftsbereichen einsetzen – wie zum Beispiel bei Intranets.

Erfolg qualitativ und quantitativ messen

Wir wurden bereits mehrmals angefragt, die User Experience von Intranet-Applikationen zu verbessern. Stets stossen wir auf die gleiche Herausforderung: Das Intranet wird rege benutzt, es gibt aber kaum Daten dazu, wie es benutzt wird. Mit User-Testings können wir qualitatives Feedback zum Gebrauch generieren. Dieses muss aber mit quantitativen Daten ergänzt werden, um den Verhaltensfluss zu messen und Annahmen zu validieren. So können wir mit einem Analytics-Tool beispielsweise erkennen, welche Features im Intranet überhaupt verwendet werden.

Analytics in sensiblen Bereichen

Inzwischen verfügen gut zwei Drittel aller Web-Applikationen über ein Analytics-Tool. Am bekanntesten ist zweifellos Google Analytics. Es bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten zum Sammeln und Auswerten von Daten. Problematisch ist aber, dass mit Google Analytics Daten nicht lokal gespeichert werden. Bei sensiblen Geschäftsbereichen wie Intranet-Projekten müssen Statistik-Daten jedoch lokal, sprich in der Schweiz beziehungsweise im Besitz der Organisation, gehalten werden. In dieser Situation heisst die Lösung Piwik.

Piwik ist das führende Open-Source Analytics-Tool. Es kann lokal gehostet werden, sodass 100% der Daten im eigenen Besitz bleiben. Zudem fallen keine Lizenzkosten an – auch wenn eine Unterstützung des Open-Source-Projektes natürlich wünschenswert ist. Dank Piwik können wir selbst bei Projekten in sensiblen Bereichen auf quantitative Daten zurückgreifen und die User Experience mittels transparenter Daten nachhaltig optimieren.